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INFOS SCHLIESSEN

Wie alle Lebewesen muss sich auch der Rebstock im Gleichgewicht mit seinem Ökosystem befinden, um Trauben erstklassiger Qualität hervorzubringen. Gerade deshalb ist Schreckbichl darauf bedacht, sich nach den von der Natur auferlegten Rhythmen zu richten und natürliche und möglichst umweltschonende Mittel einzusetzen. Der integrierte Weinbau spielt sich auf verschiedenen Ebenen ab. Er interagiert mit einer guten Anbautechnik, die seit jeher im Mittelpunkt des Qualitätsweinbaus von Schreckbichl steht:

  • Wahl und Verwendung von Klonen und Unterlagen, die hochbeständig gegen die hydraulische Belastung sind;
  • kurzer Rebschnitt mit Ertragsbeschränkung pro Pflanze mit besonderem Augenmerk auf die Ausführung der Schnitte;
  • „Grünschnitt": Entlaubung der Weinbauzone für eine stärkere Lufterneuerung und einen höheren Lichteinfall und Ausdünnung oder grüne Lese im Falle von übermäßigen Fruchtständen;
  • Beibehaltung und Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit mit organischem Dünger aus der Ausästung bzw. der natürlichen Begrünung und mit Schutz des Ökosystems;beschränkte Behandlungen durch Bevorzugung der ökologischen Spritzmittel (bspw. Paarungsstörung) oder Frühdiagnose der Krankheiten durch spezielle Analysen;
  • Anwendung von ausschließlich umweltverträglichen Behandlungsmitteln;
  • Verminderung der Durchfahrten und der dieselmotorbetriebenen Landwirtschaftsmaschinen im Weinberg;

„Wein ist nicht nur ein Produkt, sondern auch ein Kulturobjekt: ein Symbol der Südtiroler Gastfreundschaft. Der Anbau unserer Weinstöcke in Anlehnung an den Grundsatz der Nachhaltigkeit ist für uns nicht nur eine natürliche Veranlagung, sondern auch eine Verpflichtung der Umwelt gegenüber." Wolfgang Raifer

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