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Die Kunst des Weinbaus vereint sich mit der Kunst an sich.

JEDER WEIN IST WIE EIN KUNSTWERK: EINZIGARTIG UND UNVERWECHSELBAR

Kein Jahrgang gleicht dem anderen, jede Flasche ist ein einmaliges Erlebnis: Wein ist lebendige Materie, in ständiger Entwicklung begriffen; der Ausdruck seines Terroirs, geformt von klimatischen Veränderungen, dem kundigen Handgriff des Önologen und seinem individuellen Reifungsprozess.

Der Umbau des Schreckbichler Weinkellers bietet heimischen Architekten und Künstlern, die ihrem und unserem Lebensraum mit tiefgreifendem Verständnis und Respekt für Landschaft und Umwelt begegnen, die Möglichkeit, diesen Raum neu zu interpretieren. Dieses neue Architektur- und Kunstprojekt unter der Leitung von Michaela Wolf und Gerd Bergmeister widmet sich ganz der Haupttätigkeit der Schreckbichler, dem Weinbau. Viele Details aus Holz und Stahl, die auch von außen gut sichtbar sind, zeigen die starke Verbindung von Tradition und Technologie. Das Holz, das auch als Material für die Außenflächen eines Gebäudes verwendet wurde, erinnert an die Eichenfässer, die ein wichtiger Bestandteil der Weintradition sind und auch in Schreckbichl seit jeher für den Reifungsprozess der heimischen Grand Crus verwendet werden.

Die Paneele aus schwarzem Streckmetall, die im Anklang an die ursprünglichen Gebäude der Sechziger Jahre eingesetzt wurden, symbolisieren hingegen die modernere Seite der Weinherstellung: die Stahlfässer, die für die Weine der klassischen Linie Einsatz finden.

In den Installationen aus poliertem rostfreiem Stahl des Künstlers Philipp Messner kann der Betrachter verschiedene Teile seiner Umwelt erblicken, je nach Winkel, Jahreszeit, Helligkeit und Farbe des Himmels, wie in einem Spiegel - genauso wie die Rebe, die ständigen Veränderungen durch die Natur oder den Menschen ausgesetzt ist. Die einzelnen Elemente erinnern mit ihrer Kreisform an die Beeren, die zusammen Trauben bilden; einige Installationen stellen auch die Traube als Ganzes dar. Das Ganze und seine sinnvolle Aufteilung sind auch bei der Unternehmensführung konkrete Themen. Die Auswahl beider Gebäude - des ursprünglichen und des neuen - als Standort für die Kunstinstallationen, spiegelt einmal mehr die Einheit des Traditionellen und des Modernen.

Das „Grüne Theater" vervollständigt das Werk: Gewissermaßen als natürlicher Ausläufer des neueren Gebäudes und des dahinter gelegenen Hügels gedacht, wird die dynamisch-leichte Stahlstruktur vollkommen von Pflanzen und Blumen ummantelt. Dabei reichen sich mit dem natürlichen Wechsel der Jahreszeiten immer wieder neue Farben und Düfte die Hand. Für den Betrachter, der vom Tal her kommt, wird das Gesamtbild aus Glyzinie, rostroter Rebe, Jasmin, Geißblatt, Prunkwinde, Kapuzinerkresse, Glockenrebe und Duftwicke die optische Täuschung eines grünen Pfades in Richtung der umliegenden Reben ergeben.

FÜR DEN BETRACHTER, DER VOM TAL HER KOMMT, WIRD DAS GESAMTBILD AUS GLYZINIE, ROSTROTER REBE, JASMIN, GEISSBLATT, PRUNKWINDE, KAPUZINERKRESSE, GLOCKENREBE UND DUFTWICKE DIE OPTISCHE TÄUSCHUNG EINES GRÜNEN PFADES IN RICHTUNG DER UMLIEGENDEN REBEN ERGEBEN.

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